Fossiles gilt es zu bewahren

Fossile Schnecke?

Vor etlichen Jahren habe ich mit Schulfreund Olaf in einem Steinbruch Bruchstücke von Fossilien gesammelt. Das Gestein ist schwarz und nach dem späteren Lackieren sieht es fast auch wie... Öl. In den letzten Monaten scheint das Bewußtsein zu wachsen, dass unsere Ölvorräte nicht nur endlich sind, sondern auch ein großes Problem mit sich bringen könnten. Beim Verbrennen dieses fossilen Energieträgers (wie auch der anderen beiden, nämlich Kohle oder Erdgas) setzen wir CO2 frei, das vor Jahrmillionen gebunden und damit der Atmosphäre entzogen wurde. Wir wissen nicht, was passiert, wenn wir dieses CO2 dem ausgeklügelten System unserer Erde und der sie umgebenen Atmosphäre wieder hinzufügen. Wir können uns aber ausrechnen, dass etwas passieren wird, denn wir setzen viel CO2 frei. Die Lebensumstände auf der Erde, die Atmosphäre und die Zusammensetzung der Luft haben sich in der Zeit, nachdem das CO2 gebunden wurde, noch stark entwickelt. Daher ist unser Ökosystem, wir es kennen, erst nach den Dinosauriern und dem Absterben der Pflanzen entstanden, aus denen „unser“ Öl wurde.

Ich denke, dass es nicht schaden kann, möglichst viel Öl (und andere fossile Energieträger) nicht zu verbrennen. Kein Auto mehr zu besitzen und weniger Auto zu fahren, ist zwar nicht das Allheilmittel aber schon mal ein Anfang, denke ich.

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3. September 2009 - 18:00
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