ohne Auto leben
Anfang Dezember 2009 habe ich meinen bis dahin gern gefahrenen Wagen verkauft. Die Idee: nun ohne Auto zu leben. Hier habe ich von den ersten Überlegungen erzählt und werde auch von den Erfahrungen berichten.
What I wear in winter
Since I started commuting over a daily distance of 45 km from November on, I had only a short while to adopt to it before winter hit us. So, the bike got studded tyres. But how about me? How do I keep myself warm? Well, by applying the layer technique. The picture shows what I wear on days where the temperatures are below -8° C at 5.00 o'clock in the morning.

Additionally I wear a pair of Hanwag hiking boots, very warm and waterproof.
Los geht's!
Heute ist der erste Tag meines Experiments ohne eigenes Auto zu leben.
Fiets-Calculator
Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut sich was gutes. Die Gründe dafür, sind vielfältig. Für manchen ist es einfach praktisch, weil am Arbeitsplatz die Parkplätze rar sind oder weil die Straßen dorthin morgens eh verstopft sind. Der eine oder andere mag auch einfach die Bewegung, vielleicht auch die frische Luft, wenn er denn über Land radeln kann. Wieder andere Radpendler haben vielleicht keinen PKW zur Verfügung oder überlassen die Famlienkutsche dem Partner. Manchmal ist der Weg zum laufen zu lang und fürs Auto zu kurz. Sparen ist auch noch ein Grund.
Besser?
Ich ertappe mich dabei, dass ich beginne, in "gut" und "schlecht" zu unterscheiden, wenn es um Transport bzw. Fortbewegung geht. Dabei habe ich keine konkreten Maßstäbe verfügbar, die ich anlegen und so ein fundiertes Urteil geben könnte. Noch sind meine Bewertungen rein emotional und oft von Annahmen und Vorurteilen geprägt. Mal sehen, ob ich Maßstäbe finden kann.
Fossiles gilt es zu bewahren

Vor etlichen Jahren habe ich mit Schulfreund Olaf in einem Steinbruch Bruchstücke von Fossilien gesammelt. Das Gestein ist schwarz und nach dem späteren Lackieren sieht es fast auch wie... Öl. In den letzten Monaten scheint das Bewußtsein zu wachsen, dass unsere Ölvorräte nicht nur endlich sind, sondern auch ein großes Problem mit sich bringen könnten. Beim Verbrennen dieses fossilen Energieträgers (wie auch der anderen beiden, nämlich Kohle oder Erdgas) setzen wir CO2 frei, das vor Jahrmillionen gebunden und damit der Atmosphäre entzogen wurde.
Buchtipp: Goodbye Auto
Goodbye Auto: Ein Leben ohne Führerschein von Carsten Otte.
Carsten Otte hat nie einen Führerschein gemacht. Frühkindliche Erfahrungen haben dazu geführt, dass er die Welt eben mit Bus, Bahn, Fahrrad oder auch als Beifahrer bereist. Seine Erfahrungen schildert er in diesem sehr lesenswerten Buch. Sein Wunsch nach einer Zukunft, in der autoähnliche Fahrzeuge von Computern oder Robotern gesteuert und abgasfrei ihren Weg findend für eine lebenswertere Welt sorgen, findet man in dem Buch immer wieder. Dabei ist es - in meinen Augen - kein Buch explizit gegen das Auto. Otte schildert vielmehr seine Erlebnisse mit dem Auto und regt zum Nachdenken an.
Autolos oder autofrei?
Als ich darüber nachdachte, wie ich die neue Kategorie meiner Website nenne, in der es darum geht, dass ich eventuell meinen Wagen abschaffe, da habe ich schnell zwei Begriffe gefunden: autolos und autofrei. Welcher ist nun der passende? Zu autolos kennt Google gut 80.000 Einträgen, autofrei ist doppelt so häufig zu finden, nämlich 162.000 mal.
Ich fahre gern Auto
Um es gleich zu Anfang deutlich zu sagen: ich fahre gern Auto. Ich habe seit rund 20 Jahren immer einen eigenen Wagen und dies sehr genossen. Fünf Autos haben mich im Laufe der Jahre bewegt. Ich mag diese Art der Fortbewegung, dieses Dahinrollen. Ich fahre eher langsam. Wenn der Verkehr es zuläßt, fahre ich auf der Autobahn knapp 90 km/h mit den LKW. Schneller muss es für mich selten sein.




